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Bundesschau in Alsfeld

22. bis 24. Mai 2020

 

Ein Festival der dt. Schafzucht in der Hessenhalle in Alsfeld
Schon lange warten die deutschen Schafhalter auf diesen Mega-Event, im Mai 2020 ist es so weit:
Die Vereinigung Deutscher Landeschafzuchtverbände e.V. (VDL) veranstaltet nach 1994 mit dem Hessischen Verband für Schafzucht und -haltung e.V. als Ausrichter die VDL-Bundesschau-Schafe 2020


Erwartet werden die besten Herdbuchtiere von über fünfzig Schafrassen aus dem gesamten Bundesgebiet unter Beteiligung aller deutschen Zuchtorganisationen. Die Veranstaltung ist das Schaufenster der Deutschen Schafhaltung. Sie bietet den Besuchern im bekannten Gelände für Großveranstaltungen im Zentrum der Republik ein unvergleichlich weites Spektrum der knapp 100 in Deutschland gezüchteten Schafrassen, dazu ein attraktives Rahmenprogramm. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Frau Julia Klöckner.


Die Veranstaltung findet vom 22. (Auftrieb) bis 24. Mai 2020 in der Hessenhalle Alsfeld und dem Pferdezentrum Alsfeld in unmittelbarer Nähe statt. Neben den Prämierungswettbewerben um die begehrten Ehrenpreise für die Bundessieger wird ein attraktives Ausstellungsprogramm rund um die aktuellen Themen der Schafhaltung geboten.
Schafhalter, -züchter und Freunde der Schafhaltung sollten sich dieses Wochenende im Mai nächsten Jahres dick im Kalender anstreichen.


Teilnahmebedingungen:
An den Prämierungsveranstaltungen können Herdbuchbetriebe aus dem gesamten Bundesgebiet teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt über die jeweilige Zuchtorganisation (Landesschafzuchtverband).
Gemeldet werden können Zuchtböcke (gekört), mind. 12 Monate alt und eingetragene weibliche Herdbuchtiere. Das Mindestalter zur Veranstaltung beträgt ein Jahr, Ausnahme sind jüngere weibliche Tiere die bereits abgelammt haben. 2-jährige weibliche Tiere müssen
gelammt haben. Eltern und Großeltern müssen komplett im Zuchtbuch eingetragen sein. Die Zuchtbetriebe müssen für alle aufgetriebenen Schautiere einen gültigen Impfstatus für BTV 8 nachweisen.


Pro Rasse und Zuchtbetrieb dürfen maximal 6 Tiere plus zwei Reservetiere in den Schaukatalog gemeldet werden. Sechs Tiere pro Rasse dürfen dann maximal aufgetrieben werden. Die Meldung von Einzeltieren ist ebenfalls möglich.


Schurtermine:
Landschafe/Fleischschafe 15.10.19-01.12.19 Schurtermin (6 Wochen)
Merinoschafe 15.10.-31.12.2019 Schurtermin (10 Wochen)
Alpine Rassen 15.01.-28.02.2020 Schurtermin (6 Wochen)

Dass Futter für die Veranstaltungstage ist mitzubringen.


Prämierungsveranstaltungen:
Es gibt Einzeltierwettkämpfe und Sammlungswettbewerbe.
Eine Sammlung besteht aus einem Zuchtbock und zwei Schafen oder aus drei Schafen. Jeder Betrieb kann pro Rasse lediglich mit einer Sammlung am Wettbewerb teilnehmen. Besitzersammlungen, Züchtersammlungen und Nachzuchtsammlungen sind möglich und
werden je nach Meldungsaufkommen zur Prämierungsgruppen zusammengefasst.


Meldeschluss für die verbindliche Meldung der Tiere im Katalog ist der 28.02.2020.


Auftrieb ist am Freitag, 22.05.20 zwischen 10:00 und 15:00 Uhr. Der Abtrieb erfolgt nach Ende der Siegerehrung und den Abschlussreden ab ca. 15:00 Uhr am So., den 24.05.20.
Die Meldegebühr beträgt 30,- € pro Tier im Katalog. Zum Auftrieb verlangen die Veranstalter pro ausgegebenen Halsschild 5,-€ Pfand und zusätzlich 50,-€ Pfand pro Bucht als ev. Reinigungsgebühr. Nach Rückgabe der Halsschilder und Verlassen der besenreinen Buchten wird der Pfand rückerstattet.
Die Teilnahme am Züchterabend mit Buffet (Anmeldung erforderlich) am Sa., 23.5.20 kostet pro Person 30,- €.

 

Ankündigung

 

 

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Aktuelles:

Interaktive Karte mit Schlachthöfen für Schafe in Deutschland
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) führt eine online-Datenbank über Betriebe, die für die Schlachtung von Schafen und Ziegen zugelassen sind. Tippt man dort „SH“ für Schlachtbetrieb und "O" für Ovine (Schaf) bzw. "C" für Caprine (Ziege) in den Filter, erscheinen die Kontaktdaten der Schlachtbetriebe für Schafe bzw. Ziegen in Deutschland.

Die Daten zeigen, dass der Süden Deutschlands grundsätzlich besser versorgt ist als der Norden. In der Mitte Deutschlands ist das Süd-Nord-Gefälle nicht so ausgeprägt, da Sachsen relativ gut mit Schlachtbetrieben versorgt ist.

Ergänzend dazu gibt es auf Basis der BVL-Daten eine interaktive Karte, die die Schlachtbetriebe für Schafe in Deutschland zeigt. Aus den Daten geht allerdings nicht die Größe der Betriebe hervor, und auch nicht, ob und in welchem Umfang sie tatsächlich Schafe schlachten.



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