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Herdenschutz und Wolf in NRW

 

- neu - Die Herdenschutzberatung der Landwirtschaftskammer - neu -

Seit Mai 2019 ist Moritz Specht neuer Herdenschutzberater bei der Landwirtschaftskammer. Alle Weidetierhalter in NRW können sich kostenfrei zum Thema Herdenschutz beraten lassen: Moritz Specht, moritz.specht@lwk.nrw.de, 02945/989 429

 

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zum Herdenschutz und zum Wolf in NRW und dazu passende Dokumente, die Sie herunterladen können.

Bitte beachten Sie, dass alle aktuellen Informationen und Pressemeldungen auch in der Rubrik News zur Verfügung stehen!

Datalogger

Beantragen Sie einen Datalogger zur Sicherung des Herdenschutzes

Aus den Kreisen der Tierhalter sei der Wunsch nach Dataloggern zur Beweisführung kontinuierlicher Bestromung des Zaunes gekommen, heißt es. Nachdem das Ministerium dies für gut befunden hätte, hat es nun Gelder zur Verfügung gestellt, von denen Datalogger erworben worden sind. Diese sind jetzt da, und wer möchte, kann einen Antrag stellen, um einen kostenlosen Datalogger zur Verfügung gestellt zu bekommen. Anträge können hier, beim NABU und ggf.auch beim Bundesverband Berufsschäfer gestellt werden.

Nachdem die Vorausstzungen zur Entnahme von Wölfen entgegen vorherigen Aussagen sowie zitierter bundesweiter Absprachen in NRW auf das Überwinden von 1,20 er Netzen und dem Nachweis korrekter, dauerhafter Eektrifizierung mittels Dataloggern festgelegt wurden, stellt sich dennoch die Frage, ob im Zweifelsfall für den Schafhalter sprechende Ergebnisse des Dataloggers anerkannt werden. Die Unterstellung von Manipualtion wird wie andere Unterstellungen immer im Raum stehen.

Wichtig ist- ob Sie einen Logger einsetzen wollen oder nicht- er bietet im besten Fall einen Nachweis, dass der Zaun genug Strom hatte. Was bei einem springenden Wolf unerheblich sein dürfte, da er ohnehin nicht mit dem Zaun in Berührung kommt.
Der Logger ist nicht Voraussetzung für Entschädigungen- die wir vermeiden möchten, denn wir möchten gar nicht erst tote Schafe vorfinden müssen.
Der Logger bietet eine Kontroll- und Überwachungsmöglichkeit, aber keinerlei Schutz für die Schafe. Den bieten bei nicht spezialisierten Wöllfen ausreichend bestromte Zäune, bei gezielten Viehräubern Hunde. Bei Wölfen, die keine Schutzmaßnahmen akzeptieren, nur die Umsetzung dessen, was man besprochen hatte und wo man sich jetzt darauf zurückzieht, dass nicht alle möglichen Methoden der Vergrämun ausgeschöpft wurden und im Zweifel der Tierhalter nicht richtig gehandelt hat. Hier kann ein Datalogger helfen, Vorwürfe auszuräumen.

Das Antragsforumular finden Sie hier.

 

Zertifizierungsseminar für Schäferinnen und Schäfer zur Haltung von Herdenschutzhunden

Die Weidetierhaltung leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Landschaftspflege und zum Naturschutz und ist nicht wegzudenken, wenn es um Themen der Biodiversität und Arterhaltung geht. Gerade im Zusammenhang mit der Rückkehr des Wolfes kann es hierbei jedoch zu Konflikten zwischen Wolf und Weidetierhaltung kommen.

Weidetierhalter haben im Rahmen der Förderrichtlinie zum Wolf des Landes Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, sich bei der Anschaffung von Herdenschutzhunden unter bestimmten Voraussetzungen finanziell unterstützen zu lassen. Eine dieser Voraussetzungen ist ein Sachkundenachweis zum Halten von Herdenschutzhunden.
Passen Herdenschutzhunde zum eigenen Betrieb? Bin ich als Halterin/ Halter bereit, mir einen Herdenschutzhund anzuschaffen, und wie „funktioniert“ so ein Herdenschutzhund eigentlich?
Auf diese und weitere Fragen wollen wir im Seminar für den Sachkundenachweises zur Haltung von Herdenschutzhunden eingehen.
Die Schulung ist modular aufgebaut und wird mit einer Prüfung abgeschlossen.
Modul I: Führung und Haltung von Herdenschutzhunden
Modul II: Zucht von Herdenschutzhunden (Maremmano Abruzzese, Franz. Pyreneäenberghund)
Modul III: Arbeitsschutz
Optional besteht die Möglichkeit am Montag (28.10.2019) Herdenschutzhunde im Einsatz zu besuchen. Informationen erhalten Sie hierzu am ersten Seminartag.
Referenten: Knut Kucznik, Linda Scholz (AG HSH)
Ausrichter: NABU NRW, SZV NRW

26.10.2019-27.10.2019
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Natur und Umweltschutzakademie NRW (NUA)
Siemensstr. 5
45659 Recklinghausen
Verbindliche Anmeldung unter Nennung der Veranstaltungsnummer (JP-Nr. 440-19) bis zum 13.10.2019 bei:
Katharina. Stenglein@NABU-NRW.de
Ein Eigenanteil an den Seminarkosten in Höhe von 150 € ist am ersten Seminartag in bar zu entrichten.

Die Informationen finden Sie hier: Infoblatt HSH-Schulung

letzte Pressemeldungen

Downloads und Informationen

 

Wolfsbeauftragter des Schafzuchtverbandes NRW

  Ulf Helming
Straße: Waldstr. 2
Postleitzahl: 32832
Ort: Augustdorf
Telefon: 05237-89120
Fax: 05237-898320
Mobil: 0170 819 3226
eMail: ulf.helming@gmx.de
Internet: www.nolana.de

Ulf Helming nimmt als Wolfsbeauftragter verschiedene Aufgaben wahr, u.a. ist er Mitglied der NRW-weit agierenden AG Wolf.

 

Links zu wichtigen Informationsportalen

Wolf in NRW - die tagesaktuelle Informationsseite des Landes NRW zum Thema Wolf, hier finden Sie alle aktuellen Meldungen!

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV)

Dokumentations- und Beratunsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW)

 

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