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In Nordrhein-Westfalen kümmern sich drei Organisationen um die schafhaltenden Betriebe:

Im Schafzuchtverband Nordrhein-Westfalen e.V. haben sich ca. 1800 in NRW ansässige Schafhalter zusammengeschlossen. Der Schafzuchtverband versteht sich in erster Linie als Interessenvertretung der Schafhalter auf Landesebene. Er ist Mitglied in der Vereinigung Deutscher Landesschaftzuchtverbände, dem Dachverband der deutschen Landesschafzuchtverbände mit Sitz in Berlin.

Die Schafzüchtervereinigung Nordrhein-Westfalen e.V. bietet ihren Mitgliedern Dienstleistungen im Schafbereich an. Dazu gehört vor allem die Herdbuchzucht einschl. der Organisation von züchterischen Veranstaltungen, die Organisation und Durchführung von Lehrgängen, die telefonische Grundberatung und Information ihrer Mitglieder und das Angebot einer Haftpflichtversicherung über einen Rahmenvertrag mit der R+V-Versicherung. Für diese Dienstleistungen sind Gebühren zu zahlen, die zum Teil der Schafzuchtverband NRW als Gesamtpaket für seine Mitglieder entrichtet.

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen unterstützt den Schafbereich durch die Schafberatung NRW, die als Spezialberatung mit einem Referenten, einem Tierarzt mit Schwerpunkt Schafgesundheit und zwei Fachberatern in das allgemeine Beratungskonzept der Landwirtschaftskammer NRW eingebunden ist. Diese Beratung ist als Intensivberatung gebührenpflichtig, beim Schafgesundheitsdienst trägt die Kosten in der Regel die Tierseuchenkasse NRW. Darüber hinaus führt die Schafberatung NRW verschiedene vom Land Nordrhein-Westalen finanzierte Projekte durch, um auf diese Weise die Schafhaltung zu fördern.

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Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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