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In Nordrhein-Westfalen kümmern sich drei Organisationen um die schafhaltenden Betriebe:

Im Schafzuchtverband Nordrhein-Westfalen e.V. haben sich ca. 1800 in NRW ansässige Schafhalter zusammengeschlossen. Der Schafzuchtverband versteht sich in erster Linie als Interessenvertretung der Schafhalter auf Landesebene. Er ist Mitglied in der Vereinigung Deutscher Landesschaftzuchtverbände, dem Dachverband der deutschen Landesschafzuchtverbände mit Sitz in Berlin.

Die Schafzüchtervereinigung Nordrhein-Westfalen e.V. bietet ihren Mitgliedern Dienstleistungen im Schafbereich an. Dazu gehört vor allem die Herdbuchzucht einschl. der Organisation von züchterischen Veranstaltungen, die Organisation und Durchführung von Lehrgängen, die telefonische Grundberatung und Information ihrer Mitglieder und das Angebot einer Haftpflichtversicherung über einen Rahmenvertrag mit der R+V-Versicherung. Für diese Dienstleistungen sind Gebühren zu zahlen, die zum Teil der Schafzuchtverband NRW als Gesamtpaket für seine Mitglieder entrichtet.

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen unterstützt den Schafbereich durch die Schafberatung NRW, die als Spezialberatung mit einem Referenten, einem Tierarzt mit Schwerpunkt Schafgesundheit und zwei Fachberatern in das allgemeine Beratungskonzept der Landwirtschaftskammer NRW eingebunden ist. Diese Beratung ist als Intensivberatung gebührenpflichtig, beim Schafgesundheitsdienst trägt die Kosten in der Regel die Tierseuchenkasse NRW. Darüber hinaus führt die Schafberatung NRW verschiedene vom Land Nordrhein-Westalen finanzierte Projekte durch, um auf diese Weise die Schafhaltung zu fördern.

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Aktuelles:

Junger Wolf aus Sachsen-Anhalt im Kreis Minden-Lübbecke nachgewiesen
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Minden-Lübbecke. Die genetischen Untersuchungen von Speichelproben zeigen, dass ein Wolf am 13. November 2019 in der Gemeinde Porta Westfalica ein Schaf getötet hatte. Der Tierhalter wurde über das Ergebnis informiert. In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde.

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