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Landesschafschau der Schafzüchtervereinigung NRW

29. September Lindlar auf der Reitanlage Falkenhof in Lindlar-Lingenbach

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Prämierungsliste

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Landesschafschau der Schafzüchtervereinigung NRW

Landesschau der Landschafrassen in Lindlar – Landessieger aus Zucht Hanne in Remscheid

Am vergangenen Sonntag - 29.09.2019 - trafen sich Schafzüchter aus NRW anläßlich der Kreistierschau des Ober­bergischen Kreises in Lindlar zur Landesschau der Landschafrassen. Trotz widriger Witterungs­ver­hältnisse war die Stimmung gut, denn die Prämierung und Unterbringung der Schafe erfolgte dank des Veranstalters und Vorbereitung der Interessengemeinschaft Oberbergischer Schafhalter (IGOS) in einem großen Zelt. Die Interessierten scharten sich um den Ring und verfolgten aufmerksam das Geschehen. Auf Einladung des Mitveranstalters - der Schafzüchtervereinigung NRW - war es die Aufgabe der Preisrichter Sascha Prüß aus Halver und Norbert Pelzer aus Heinsberg, die 30 auf­ge­triebenen die Zuchtschafe aus 9 Rassen im Einzeltier- und Sammlungswettbewerb zu richten. Dies taten sie in einer kurzweiligen und ansprechenden Art und Weise was ihnen viele interessierte Zu­schauer bescherte.

Bentheimer Landschafe: IGOS stellt Rassesieger und Becker den Wollsieger

Rassesieger bei den Bentheimer Landschafen wurde ein rahmiger Altbock, der sich aktuell im Besitz der IGOS befindet und von Bruno Becker aus Wipperfürth vorgestellt wurde. Thomas Schumacher aus Wiehl erzielte mit einem 2 ½ jährigen Mutterschaf den Ia-Preisträger bei den weiblichen Zucht­schafen der Rasse. Wollsieger wurde ein Mutterschaf aus der Zuchtstätte Becker.

Coburger Fuchsschafe: Ia-Preis, Wollsieger und Reserve-Landessieger an Hagen Fach aus Wiehl

Bei den Coburger Fuchsschafen standen weibliche Zuchtschafe aus den Zuchten Barbara Hofmann aus Reichshof, Frank & Fabian Steiniger aus Waldbröhl und Hagen Fach aus Wiehl im Wettbewerb. Ia-Preisträger wurde hier ein 2-jähriges Mutterschaf aus der Zucht Fach, vorgestellt von Tina Fach. Das voll im Rassetyp stehende Zuchtschaf wurde abschließend zum Reserve-Landessieger gekürt. Fam. Fach freute sich über einen Sachpreis der Firma Sprayfo aus Diepholz. Den Wollsieger der Rasse stellte ebenfalls die Zuchtstätte Fach aus Wiehl.

Graue Gehörnte Heidschnucke: Becker räumt ab…

Bruno Becker aus Wipperfürth stellte neben Bentheimer Landschafen auch Graue Gehörnte Heid­schnucken aus. Ein 2-jähriges Mutterschaf aus seiner Zucht wurde Wollsieger der Rasse; ein 2-jähriger, imposanter Zuchtbock vorgestellt von Becker wurde Rassesieger. Seine Zuchtschafe har­mon­ierten so gut miteinander, dass die Preisrichter die Sammlung bestehend aus einem Bock und zwei Mutterschafen im anschließenden Sammlungswettbewerb über alle Rassen hinweg - hier stan­den 5 Sammlungen im Wettbewerb - zur Siegersammlung erklärten. Auch hier wurde der züchter­ische Erfolg mit einem Sachpreis der Firma Sprayfo honoriert.

Rauhwollige Pommersche Landschafe: Karl-Peter Turck stellt Rassesieger

Karl-Peter Turck war mit einem selbstgezogenen Jährlingsbock aus Hückeswagen angereist. Die Auswahl stimmte, denn die Preisrichter kürten den jungen Vertreter der Rasse zum Rassesieger. Wiltrud Gutsmiedl vom Hof Pommern am Tor zur Eifel in Rheinbach stellte mit Sultana – einem zweijährigen Mutterschaf den Wollsieger der Rasse.

Rhönschaf: Bestes Landschaf vom Niederrhein stellt Markus Müller aus Hamminkeln

Markus Müller aus Hamminkeln war einziger Aussteller der Rasse Rhönschaf. Ein 2 ½ jähriges Mutter­schaf aus seiner Zucht gefiel den Preisrichtern so gut, dass sie es zum Wollsieger und Rassesieger er­klär­ten.

Weiße Gehörte Heidschucke: Hagen Fach aus Wiehl stellt gefährdete Rasse aus

Einen ersten Preis erzielte Hagen Fach aus Wiehl für ein Zuchtschaf der Rasse Weiße Gehörte Heid­schnucke, die zu den kurzschwänzigen Heideschafen zählt und als gefährdete Rasse vom Aussterben bedroht ist.

Bergschafe: Klaus-Louis Hanne aus Remscheid erneut erfolgreichster Züchter!

Klaus-Louis Hanne aus Remscheid war gleich mit drei Bergschafrassen nach Lindlar gereist. Die Mühe mit der Vorbereitung der sieben Zuchtschafe sollte sich lohnen: Neben Braunen und Schwarzen Berg­schafen stellte er auch Gescheckte Bergschafe aus. Ein weibliches Zuchtschaf dieser Rasse wurde mit dem Ia-Preis ausgezeichnet. Ein Lammbock gleicher Rasse –gezogen von Ferdinand Saken aus Bad Driburg – vorgestellt von Hanne, wurde zum Wollsieger erklärt.

Die höchste Auszeichnung erzielte er jedoch mit einem zweijährigen, selbstgezogenen Zuchtbock der Rasse Schwarzes Bergschaf. Der rahmige und korrekte Bock zeigte sich an diesem Tag in Bestform. Und so konnte sich der Rassesieger – der bereits 2018 in Haus Düsse anlässlich der NRW Schaftage Landessieger der Landschafrassen wurde - nicht nur über alle Bergschafrassen hinweg, sondern an­schließend auch gegen die fünf weiteren Rassesieger des Tages der zuvor beschriebenen Landschaf­rassen behaupten. Er wurde als bestes Zuchtschaf in Lindlar erneut zum Landessieger erklärt. Somit konnte Hanne an seinen Erfolg anknüpfen, denn bereits 2015 stellte er mit einem Braunen Berg­schaf­bock den Landessieger der Landesschafschau in Lindlar! Herzlichen Glückwunsch!

Am Rande der Landesschafschau gab es viele, gute Gespräche und die Zuschauer konnten die Kom­ment­ierung der ausgestellten Rassen mit ihren Vorzügen auch für Laien verständlich aufmerksam ver­folgen.

Kreistierzuchtberater Hubert Fischer bedankte sich anschließend bei den Züchtern für die Be­reicher­ung der regionalen Tierschau durch die landesweite Ausstellung der Zuchtschafe und bei den Preis­richtern Sascha Prüß aus Halver und Norbert Pelzer aus Heinsberg für die hervorragende, geleistete Arbeit mit einem Präsentkorb.

Ausblick: Mai 2020 Bundesschau der Landschafrassen in Alsfeld/Hessen!

Text und Fotos: Markus Barkhausen, Schafzüchtervereinigung NRW

 

v.l.n.r: Tina Fach aus Wiehl mit dem Ia-prämierten Zuchtschaf, Reserve-Landessieger und Wollsieger der Rasse Coburger Fuchsschaf; Klaus-Louis Hanne aus Remscheid mit dem Rassesieger der Bergschafrassen und Landessieger der Landesschafschau, einem Zuchtbock der Rasse Schwarzes Bergschaf; Karl-Peter Turck aus Hückeswagen mit dem Rassesieger der Rauhwolligen Pommerschen Landschafe; Bruno Becker aus Wipperfürth mit dem Rassesieger der Grauen Gehörnten Heidschnucke; Markus Müller aus Hamminkeln mit einem Mutterschaf der Rasse Rhönschaf: dem Rassesieger und Wollsieger der Rasse; Thomas Schumacher aus Wiehl führt in Vertretung von Bruno Becker den Rassesieger der Bentheimer Landschafe -  einen Bock im Besitz der Interessengemeinschaft Oberbergischer Schafhalter vor.

 

 

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v.l.n.r: Bestes Schaf der Landesschafschau: ein zweijähriger, selbstgezogener Zuchtbock der Rasse Schwarzes Bergschaf aus der Zuchtstätte von Klaus-Louis Hanne in Remscheid. Der rahmige und korrekte Bock wurde von den Preisrichtern Sascha Prüß aus Halver und Norbert Pelzer aus Heinsberg aus fünf weiteren Rassesiegern des Tages herausgewählt. Besonderheit hier: der Bock war bereits ein Jahr zuvor in Haus Düsse anlässlich der NRW Schaftage Landessieger der Landschafrassen und somit konnte Hanne an seine zurückliegenden Erfolge anknüpfen, denn bereits 2015 stellte er mit einem Braunen Berg­schaf­bock den Landessieger der Landesschafschau in Lindlar.

 

 

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v.l.n.r. Tina Fach aus Wiehl mit dem Ia-prämierten Zuchtschaf, Reserve-Landessieger und Wollsieger der Rasse Coburger Fuchsschaf (Züchter: Hagen Fach aus Wiehl); Klaus-Louis Hanne aus Remscheid mit dem Rassesieger der Bergschafrassen und Landessieger der Landesschafschau, einem selbstgezogenen Zuchtbock der Rasse Schwarzes Bergschaf.

 

Bildunterschrift: Preisrichter Sascha Prüß aus Halver überreicht einen Sachpreis an Bruno Becker aus Wipperfürth. Er kann sich im Sammlungswettbewerb „ein Bock und zwei Mutterschafe“ rasseübergreifend gegen 4 weitere Sammlungen aufgrund der Ausgeglichenheit und Harmonie durchsetzen.

 

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