News

Förderung der Umweltbildung und der Erhaltung der Kulturlandschaft - Vereinbarung des Kreises Höxter mit heimischen Schafthaltern
2009-02-12 09:18:29
Der Kreis Höxter – vertreten durch Landrat Hubertus Backhaus – hat mit schafhaltenden Betrieben folgende Vereinbarung getroffen:

Schafhaltende Betriebe erhalten in 2009 eine Entschädigung in Höhe von 5 € je Muttertier, sofern sie nachfolgende Bedingungen erfüllen:
> Ganzjährige Betriebsbesichtigung durch Kindergartengruppen und Schulklassen im Rahmen der Umweltbildung
> Betriebssitz im Kreis Höxter
> Umfang der Schafhaltung mindestens 150 Mutterschafe zuzüglich Nachzucht
> Beweidung überwiegend im Kreisgebiet in Hüte- oder groß-flächiger Koppelhaltung
> Keine Verstöße gegen veterinärrechtliche Bestimmungen in den letzten 12 Monaten

Die Förderung unterliegt der De-minimis-Beihilfen Regelung der EG. Der Subventionswert aller De-minimis-Beihilfen des Zuwendungsempfängers darf im laufenden und in den zwei zurückliegenden Kalenderjahren den Wert von 7.500 € nicht überschreiten. Sofern durch den Kreistag des Kreises Höxter künftig Haushaltsmittel bereitgestellt werden, ist eine Verlängerung der Vereinbarung möglich. Mit der Unterstützung der Schafthaltung und der Förderung der Umweltbildung von Kindern leistet der Kreis Höxter einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft! Nach den Kreisen Paderborn und Soest gehört der Kreis Höxter zu den drei schafstärksten Kreisen im Land Nordrhein-Westfalen. (Foto: Herde von Karl-Heinz Emmerich, Warburg-Dössel)

zurück zum Nachrichten-Überblick
Benutzer:

Passwort:

registrieren | Hilfe

Aktuelles:

LANUV bestätigt zwei weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt zwei weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck. Der erste Nachweis erfolgte mittels eines Fotos einer Wildkamera im Hünxer Wald vom 25. März 2019. Der zweite Nachweis erfolgte anhand genetischer Untersuchungen einer Speichelprobe an zwei gerissenen Schafen in Hünxe vom 29. März 2019. Die Individualisierung des Wolfes ist beim Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen noch in Bearbeitung.

...mehr lesen