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Dirk Hartmann (NRW) siegt in der Anfängerklasse der Deutschen Schafschurmeisterschaften
2009-08-26 08:52:14
Einen schönen Erfolg konnten die nordrhein-westfälischen Schafscherer am 22. und 23. August 2009 in Salem (Baden-Württemberg) bei der 12. Deutschen VDL-Schafschurmeisterschaft mit dem 1. Platz durch Dirk Hartmann (Ahlen) in der Anfängerklasse und mit dem 8. Platz durch Thorsten Walczok (Erndtebrück) in der Mittelklasse verbuchen.

In einem packenden Endkampf gewann Rainer Blümelhuber aus Bayern, nunmehr
zum 5. Mal den Deutschen Meistertitel in der Profiklasse der Schafscherer. Er scherte acht Schafe in 12 Minuten und 22 Sekunden. Vizemeister wurde Emanuel Gulde aus Baden-Württemberg, gefolgt von dem Drittplatzierten Christian Benecke aus Niedersachsen sowie dem Viertplatzierten Felix
Riedel aus Bayern.

Erstmalig wurde die 12. Deutsche VDL-Schafschurmeisterschaft ausschließlich als offene Meisterschaft durchgeführt. So konnten sich insgesamt über 60 Teilnehmer, darunter 3 Frauen, für die Wettkämpfe in den Klassen „Profi“, „Mittelklasse“ sowie „Anfänger“ anmelden. Sieger in der Mittelklasse wurde Michael Zeh aus Brandenburg. Weiterhin hatten sich
Leo Stamm, Peter Würfel und Stefanie Kauschus für das Finale qualifiziert.

Dem Finalwettkampf am Sonntag, den 23. August 2009 in Salem, Bodensee,
gingen die Vorläufe an den beiden Vortagen voraus, in denen die Teilnehmer die Qualifizierungen durchlaufen mussten bis für die jeweiligen Klassen die vier Finalteilnehmer feststanden. In die Bewertung gingen dabei nicht nur die Geschwindigkeit der Schur ein, sondern auch die Sauberkeit und Korrektheit. Somit bewerteten die Richter nicht nur während des Scherens die Leistungen der Wettkampfteilnehmer, sondern es wurden anschließend auch die geschorenen Schafe begutachtet.

Als jüngster Teilnehmer errang der 15-jährige Sven Voigt den 4. Platz in der Anfängerklasse und wurde für die sehr erfolgreiche Teilnahme und gute Schur mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

An allen Tagen feuerten hunderte von Besuchern aus dem In- und Ausland die
Schafscherer engagiert an. Insgesamt konnten mehrere Tausend Besucher diese
sehr anstrengende Arbeit der Schafscherer hautnah erleben und sind nun sicherlich ein Stück weit mehr von den erbrachten Leistungen in der Schafhaltung überzeugt. Die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände e. V., so der Vorsitzende C. Lauenstein, kann stolz und froh sein, dass durch den gewaltigen Einsatz der Mitglieder des „VDL-Arbeitskreises Schafschur und Schafwolle“ und die vorbildliche Vorbereitung durch den ausrichtenden Landesschafzuchtverband Baden-Württemberg eine so vorzügliche Veranstaltung auf den Weg gebracht wurde, die seinesgleichen sucht. Das sei meisterlich gewesen, so C. Lauenstein. Die sehr große Besucherzahl beweist, so der VDL-Vorsitzende, dass die Schafhaltung
insgesamt in der Gesellschaft ein positives Image genießt.

Nun liege es an der Politik alles daran zu setzen, dass die Schafhalter nicht mit Bürokratie überrollt und zunehmend enttäuscht werden, sondern Perspektiven gerade auch für Neueinsteiger in der Schafhaltung aufgezeigt werden. Am Beispiel der Kennzeichnungsregelung könne man beweisen, ob man einem bürokratischen Monster hörig sein möchte oder der Vernunft den Vorzug geben wolle.

Ein ausführlicher Bericht der diesjährigen Schafschurmeisterschaft mit allen Höhepunkten wird am Sonntag, den 30. August 2009 ab 18:45 Uhr im „Treffpunkt“ des SWR Fernsehens Baden-Württemberg, gezeigt.

Bericht: VDL
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