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Bundesrat beschließt Änderung der Viehverkehrsverordnung
2010-02-16 10:10:35
Trotz aller Versuche seitens der Landesschafzuchtverbände und der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände, eine Aussetzung der obligatorischen Einführung der elektronischen Kennzeichnung von Schafen zu erreichen, hat der Bundesrat in seiner Sitzung am 12. Februar die vorgesehene Änderung der Viehverkehrsverordnung beschlossen.

Einziger Lichtblick für Schafhalter: Herdbuchzüchter müssen kein gesondertes Bestandsregister Teil C führen, wenn die im Betrieb vorgehaltenen Listen (in NRW handelt es sich dabei um die Bestandslisten und die Ablammlisten) die von der Viehverkehrsverordnung geforderten Daten enthalten.

Immerhin hat der Bundesrat eine Entschließung verabschiedet, mit der die Bundesregierung aufgefordert wird, sich auf EU-Ebene dafür einzusetzen, dass die jetzt verpflichtende elektronische Kennzeichnung in eine freiwillige elektronische Kennzeichnung überführt wird, was die Schafzuchtverbände Deutschlands immer schon gefordert hatten. Sollte dies nicht gelingen, soll sich die Bundesregierung dafür einsetzen, die Einführung der obligatorischen elektronischen Kennzeichnung solange auszusetzen, bis praxistaugliche Ergebnisse aus dem vom BMELV initiierten Forschungsvorhaben "Elektronische Kennzeichnung von Schafen und Ziegen zum Zwecke der Rückverfolgbarkeit" der Bayrischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) vorliegen. Dies wird für Mitte 2010 erwartet.

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