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Nordrhein-Westfalens Schafzüchter trauern um Johannes Hemmers
2010-08-02 09:02:24
Am 19. Juli 2010 verstarb nach langer Krankheit Johannes Hemmers. Viele Jahrzehnte gehörte er zu den führenden Züchtern für schwarzköpfige Fleischschafe.

Begonnen hatte alles mit einer großen Gebrauchsherde. Mit den besten Schafen begann Johannes Hemmers 1975 mit der Herdbuchzucht. Glücklicherweise konnte er 1977 noch gute Mutterschafe aus der Herde „Wülfinghof“ zukaufen. Züchterische Erfolge stellten sich sofort ein. Anlässlich der DLG-Ausstellung in Frankfurt 1978 errangen zwei Schwarzkopfböcke aus seinem Betrieb sowohl den Sieger- als auch Reservesiegerpreis. Auf Bundesschauen und weiteren DLG-Ausstellungen wurden seine Schafe hoch prämiert.

Seine Tiere standen bei nahezu allen Auktionen in Krefeld und auf regionalen Schauen an der Spitze. Neben sehr guten Zuchtböcken gingen jedes Jahr viele weibliche Tiere an andere Schafhalter und in Exporte. 1992 wurde er von der Landwirtschaftskammer Rheinland mit dem Hans von Bemberg-Preis geehrt. Diese Auszeichnung wird jährlich nur einmal an einen Tierzüchter verliehen. Sein Rat als Preisrichter war sehr gefragt.

Neben den schwarzköpfigen Fleischschafen führte er zusätzlich noch Texelschafe und Merinolandschafe in seinem Betrieb. Mit Erreichen der Altersgrenze übergab er den Betrieb an seinen Schwiegersohn Arndt Jochmann der diesen erfolgreich weiterführt.

Zu seiner Beerdigung hatten sich neben vielen Schafhaltern Freunde und Bekannte eingefunden. Mit Johannes Hemmers verlieren die Schafhalterkollegen einen guten Mitstreiter und Freund.

Dr. Brüne
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