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NRW plant Gesamtstrategie zur Senkung der Dioxin-Belastung bei Rindern und Schafen
2011-03-15 11:32:38
In einer Pressemitteilung hat das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW (MKULNV) darüber berichtet, dass Minister Remmel eine Gesamtstrategie angekündigt hat, um die in den Monitoring-Programmen 2009/2010 teilweise festgestellten erhöhten Dioxinwerte in Schaf- und Rinderlebern zu reduzieren.

"Dioxin ist ein Umweltgift, das sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens wiederfindet und eine Erblast der Industriealisierung ist", so der nordrhein-westfälische Minister. Laut Pressemitteilung hat er die nachgeordneten Behörden angewiesen, Schafslebern als nicht genußtauglich zu deklarieren, da etwa 70 Prozent der Schafslebern von Tieren, die in NRW gehalten werden, Überschreitungen der Höchstgehalte für Dioxine und PCB aufweisen sollen. Er will sich außerdem auf Bundesebene für eine einheitliche Verbotsregelung einsetzen, die das Inverkehrbringen von Schaflebern untersagt. Fleisch von Schafen wird dagegen nach wie vor als unbedenklich eingestuft, da hier zumeist keine Überschreitungen der Höchstwerte gefunden wurden.

Der Wortlaut der Pressemitteilung findet sich unter folgendem Link:

Pressemitteilung des MKULNV

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