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Texel- und Suffolk-Zuchtböcke aus NRW frei von bekannten Erbfehlern
2011-08-10 11:58:58
Bei den kommenden Auktionen werden nur Texel- und Suffolkböcke angeboten, die auf bekannte Erbfehler untersucht sind, so dass sich die Käufer sicher sein können, dass die Nachkommen aus Anpaarungen mit diesen Böcken die entsprechenden Erbkrankheiten nicht entwickeln.

Es handelt sich bei diesen Krankheiten um die Spinnenbeinigkeit von Suffolklämmern (Spider Lamb Syndrom, SLS) und die Blindheit von Texellämmern (Mikrophthalmie, MO), die nur dann auftreten können, wenn beide Elterntiere eine entsprechende Veranlagung dafür besitzen. Wer sich also einen Zuchtbock kauft, der SLS- bzw. MO-frei untersucht ist, kann sich sicher sein, das keine Lämmer geboren werden, die diese Krankheiten zeigen, egal wie die Veranlagung der Mutter ist.

Die Suffolkzüchter Nordrhein-Westfalen nutzen bereits seit mehreren Jahren einen entsprechenden Gentest, die Texelzüchter sind seit dem letzten Jahr dazu übergegangen, ihre Böcke zu untersuchen, seitdem ein entsprechender Gentest angeboten wird. Der Zuchtausschuss der Schafzüchtervereinigung NRW hat entscheiden, dass Suffolk- und Texel-Böcke nur noch dann gekört werden können, wenn ein Gentest eines anerkannten Labors mit negativem Ergebnis vorgelegt wird - ein besonderer Service für Käüfer gekörter Böcke dieser Rassen. Dies gilt selbstverständlich für alle gekörten Böcke dieser Rassen ab dem Jahr 2011, auch wenn sie nicht über eine Auktion vom Züchter bezogen werden.
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Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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