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Ministerium antwortet auf Dioxin-Anfrage
2011-10-10 15:55:10
Im März 2011 hat das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV) einen Erlass herausgegeben, der faktisch einem Verbot der Abgabe von Schaflebern gleich kam.

Begründet wurde dies damit, dass ein hoher Anteil der Schaflebern bei einem Monitoring Grenzwertüberschreitungen für Dioxine und dl-PCB aufwiesen und damit nicht mehr als sicheres Lebensmittel eingestuft werden.

Daraufhin hat der Vorsitzende des Schafzuchtverbandes Burkhard Schmücker eine Reihe von Fragen an das Ministerium gerichtet und um deren Beantwortung gebeten. Jetzt endlich hat das Ministerium auf dieses Schreiben geantwortet.

Obwohl das Ministerium der Auffassung von B. Schmücker zustimmt, dass die Tierhalter unverschuldet eine Belastung der Schaflebern verantworten müssen, macht es darauf aufmerksam, dass Schafhalter dann, wenn sie Fleisch von Schafen, Lebern oder ganze geschlachtete Tierkörper verkaufen, im Sinne des Hygienerechts als "Lebensmittelunternehmer" gelten und damit verpflichtet sind, nur unbedenkliche Ware zu verkaufen und die Verantwortung für die Sicherheit der Lebensmittel haben.

Ein Entschädigungsprogramm sei - so das Ministerium - nicht geplant.

Das Schreiben von B. Schmücker und die Antwort auf dieses Schreiben können im Internen Bereich unter "Downloads" heruntergeladen werden.
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