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MKLNUV NRW präzisiert Förderfähigkeit von Landschaftselementen
2012-01-18 12:20:42
Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKLNUV) hat im vergangenen Jahr einen Erlass herausgegeben, in dem es genauer geregelt hat, unter welchen Bedingungen sog. Landschaftselemente bei Förderanträgen im Rahmen der Direktzahlungen und flächenbezogenen Agrarumweltmaßnahmen angegeben werden dürfen.

Für verschiedene Landschaftselemente wie z.B. Hecken, Feldgehölze, Feuchtbiotope können Landwirte unter bestimmten Bedingungen Fördermittel beantragen. In der Vergangenheit herrschte Unsicherheit über die genauen Bedingungen, so dass der Landwirt Gefahr lief, dass der Prüfer bei einer Vor-Ort-Kontrolle eine andere Einschätzung hatte als der Antragsteller. Da grundsätzlich der Antragsteller verantwortlich für seine Angaben im Flächenantrag ist, musste er in solchen Fällen mit Sanktionen rechnen.

Ähnliche Probleme gab es in der Vergangenheit bereits bei der Anerkennung von Dauergrünlandflächen. Hierzu hatte das MKLNUV bereits Ende 2010 einen Erlass herausgegeben, der Ende 2011 noch einmal überarbeitet worden ist. In diesem Erlass wird bei der Frage der Zulässigkeit der Verbuschung einer Dauergrünlandfläche auf einen Erlass zu Landschaftselementen vom 11. November 2011 Bezug genommen. Beide Erlasse werden bei den künftigen Vor-Ort-Kontrollen Grundlage für die Einschätzungen der Prüfer des technischen Prüfdienstes der Landwirtschaftskammer NRW sein, so dass jeder Schafhalter, der einen Flächenantrag stellt, gut beraten ist, sich mit diesen Erlassen vertraut zu machen.

Registrierte Mitglieder des Schafzuchtverbandes NRW können sich im Internen Bereich der Homepage unter "Downloads" die beiden Erlasse herunterladen. Bei Fragen können sich Mitglieder des Schafzuchtverbandes NRW an die Mitarbeiter der Schafberatung NRW oder den Fachberater und den Geschäftsführer des Verbandes wenden.
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