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Im Wald und auf der Weide - was tun, wenn der Wolf kommt?
2014-02-13 15:06:32
Unter diesem Thema stand am Dienstag, 11. Februar, ein Workshop, den der Schafzuchtverband NRW gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW im Forstlichen Bildungszentrum für Waldarbeit und Forsttechnik NRW in Arnsberg veranstaltet hat.

Mehr als 100 Schäfer und Experten aus den Bereichen Forst, Jagd und Naturschutz waren der Einladung gefolgt und diskutierten angeregt darüber, wie man sich in Nordrhein-Westfalen auf die als sicher geltende Rückkehr des Wolfes vorbereiten kann.

Nach einer Einführung durch die Vorsitzende des Schafzuchtverbandes NRW Ortrun Humpert und den Leiter Wald und Holz NRW, Andreas Wiebe, legte die Grundlage für die spätere sehr sachliche Diskussion Markus Bathen, der Wolfsbeauftragte des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), indem er über die Rolle des Wolfes im Naturhaushalt referierte.

Im Anschluss an eine Kaffeepause, die rege zum Informationsaustausch und zum Kennenlernen der Anwesenden genutzt wurde, berichtete Bernd Dankert, Fachreferent des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft über 15 Jahre Erfahrungen im Umgang mit dem Wolf, seinen Gegnern und Befürwortern und konnte damit wichtige Anregungen geben, möglichst die Fehler nicht zu machen, die bei der ersten Konfrontation mit dem Wolf wohl unvermeidlich gewesen sind.

Zum Abschluss konnten Knut Kucznik und Frank Hahnel, Schäfermeister der kürzlich gegründeten AG Herdenschutzhunde, die ihre Herden unmittelbar im Wolfsgebiet Berlin-Brandenburgs halten, über konkrete Schutzmaßnahmen erzählen.

Noch am selben Abend berichtete ganz aktuell WDR 3 über Herdenschutz mit einem anschließenden Interview von Ortrun Humpert. Der Bericht ist noch einige Tage in der Mediathek von WDR 3 abrufbar:

Link zum Bericht in WDR 3


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