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Der Wolf ist zurück in Nordrhein-Westalen
2015-01-23 12:06:48
Ende Dezember war beim Riss eines Schafes in Stemwede (Ostwestfalen) der Verdacht aufgekommen, dass es sich um einen Wolfsriss handeln könnte. Auf Veranlassung des Schafzuchtverbandes NRW wurde von einem Wolfsberater eine Probe entnommen und auf DNA-Spuren untersucht. Nun wurde vom nordhrein-westfälischen Umweltministerium bestätigt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Wolf und kein streunender Hund der Übeltäter gewesen ist.

Der Kreis Minden-Lübbeke grenzt unmittelbar an Niedersachsen, wo man seit wenigen Jahren eine massive Ausbreitung des Wolfes feststellt. Mittlerweile sind dort 5 Wolfsrudel und 2 Paare bekannt, junge Wölfe suchen sich nach der Geschlechtsreife ein neues Revier und legen dabei viele Kilometer zurück, so dass es nur eine Frage der Zeit sein konnte, wann der erste Wolf in Nordrhein-Westfalen auftaucht.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung des nordrhein-westfälsichen Umweltministeriums.

Link zur Pressemeldung des NRW-Umweltministeriums



Der WDR hat angekündigt, am heutigen Nachmittag (23.01.2015) dazu einen Fernseh-Beitrag zu senden.

Die Vorsitzende des Schafzuchtverbandes NRW, Ortrun Humpert, hat Minister Remmel angesichts der nun sehr konkreten Bedrohnung der Schafhalter Ostwestfalens umgehend um einen Gesprächstermin gebeten.

Mitglieder des Schafzuchtverbandes können sich im Internen Bereich dieser Homepage zum Thema Herdenschutz eingehend informieren.
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LANUV bestätigt zwei weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt zwei weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck. Der erste Nachweis erfolgte mittels eines Fotos einer Wildkamera im Hünxer Wald vom 25. März 2019. Der zweite Nachweis erfolgte anhand genetischer Untersuchungen einer Speichelprobe an zwei gerissenen Schafen in Hünxe vom 29. März 2019. Die Individualisierung des Wolfes ist beim Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen noch in Bearbeitung.

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