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Erneuter Wolfs-Nachweis in NRW
2015-01-30 12:53:53
Nachdem am 22.01.2015 durch das Senckenberg-Institut anhand der genetischen Untersuchung bestätigt wurde, dass der Schafriss vom 28.12 2014 im Oppenweher Moor bei Stemwede (Minden-Lübbecke) einem Wolf zuzuordnen ist, wurde nun ein weiterer Wolf im Raum Siegen über eine Fotofalle registriert.

Da es sich bereits um den 2. Wolfsnachweis in Nordrhein-Westfalen innerhalb von ca. 4 Wochen handelt, weist der Schafzuchtverband Nordrhein-Westfalen alle Schafhalter auf Folgendes hin:

Falls es Übergriffe auf Schafherden gibt, stehen in der Biologischen Station Schmallenberg-Bödefeld im Sauerland zwei „Notfall“ bzw. “Herdenschutz“-Sets zur Verfügung, um kurzfristig einen Wiederholungsangriff zu verhindern. Ansprechpartner ist Werner Schubert von der Biologischen Station Hochsauerlandkreis, Kontakt: 02977 - 1524 oder 0170 3462982

Im Kreis Minden-Lübbecke befindet sich ebenfalls ein solches Set beim Regionalforstamt OWL im Forstbetriebsbezirk Stemwede. Ansprechpartner ist Norbert Schmelz, Tel.:05745/1880 Mobil:0171/5873567.

Intakte, auch nach unten hin straff gespannte und im Fall von Elektronetzen zusätzlich gut stromführende Zäune (mindestens 4000 V) sind dringend erforderlich, um einen halbwegs wirksamen Schutz vor Wolfsangriffen zu ermöglichen.

Link zur Pressemeldung des NRW-Umweltministeriums


Forderungskatalog der VDL zum Erhalt der Schafhaltung bei Anwesenheit von Wölfen


Liste der Wolfsberater in NRW





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LANUV bestätigt zwei weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt zwei weitere Wolfsnachweise im Wolfsgebiet Schermbeck. Der erste Nachweis erfolgte mittels eines Fotos einer Wildkamera im Hünxer Wald vom 25. März 2019. Der zweite Nachweis erfolgte anhand genetischer Untersuchungen einer Speichelprobe an zwei gerissenen Schafen in Hünxe vom 29. März 2019. Die Individualisierung des Wolfes ist beim Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen noch in Bearbeitung.

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