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Greeningflächen ab 16. Juli für die Nutzung mit Schafen freigegeben
2018-07-11 13:01:35
Das MULNV hat einen Erlass zur vorzeitigen Nutzung von Greeningflächen aufgrund der Trockenheit und Futterknappheit herausgegeben. Dieser Erlass regelt eine Nutzung von Brachflächen ab dem 16.07. in von Trockenheit betroffenen Gebieten. Dies betrifft genauer die Landkreise und kreisfreien Städte: Borken, Gütersloh, Minden-Lübbecke, Paderborn, Recklinghausen, Wesel, Märkischer Kreis und Bielefeld. Dort wird die Beweidung und Futtergewinnung ohne Antrags- oder Anzeigepflicht zugelassen. In anderen Gebieten muss die Beweidung oder Futtergewinnung bei der EU-Zahlstelle beantragt werden.
Rückfragen beim MULNV haben ergeben, dass die Beweidung mit Schafen und Ziegen auf den vorzeitig freigegeben Flächen möglich ist. Der Satz „Die Nutzung des Aufwuchses von Greeningflächen ist nur für den innerbetrieblichen Eigenbedarf zugelassen.“ ist so zu verstehen, dass der Aufwuchs nicht für einen zusätzlichen Gewinn verwendet werden darf.
Schafe und Ziegen dürfen diese Flächen beweiden, auch wenn sie nicht dem Landwirt selbst, sondern einem Schäfer gehören.




Den ganzen Erlass finden Sie hier

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Aktuelles:

Interaktive Karte mit Schlachthöfen für Schafe in Deutschland
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) führt eine online-Datenbank über Betriebe, die für die Schlachtung von Schafen und Ziegen zugelassen sind. Tippt man dort „SH“ für Schlachtbetrieb und "O" für Ovine (Schaf) bzw. "C" für Caprine (Ziege) in den Filter, erscheinen die Kontaktdaten der Schlachtbetriebe für Schafe bzw. Ziegen in Deutschland.

Die Daten zeigen, dass der Süden Deutschlands grundsätzlich besser versorgt ist als der Norden. In der Mitte Deutschlands ist das Süd-Nord-Gefälle nicht so ausgeprägt, da Sachsen relativ gut mit Schlachtbetrieben versorgt ist.

Ergänzend dazu gibt es auf Basis der BVL-Daten eine interaktive Karte, die die Schlachtbetriebe für Schafe in Deutschland zeigt. Aus den Daten geht allerdings nicht die Größe der Betriebe hervor, und auch nicht, ob und in welchem Umfang sie tatsächlich Schafe schlachten.



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