News

LANUV bestätigt Wolfsnachweise in Hünxe, Bad Lippspringe und Schloß Holte-Stukenbrock
2018-11-07 08:49:00
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Bereich des Wolfgebietes Schermbeck: In Hünxe wurden am 19. September 2018 zwei tote Schafe gefunden. Das Senckenberg Forschungsinstitut konnte anhand von Speichelproben erneut den weiblichen Wolf mit der Kennung GW954f nachweisen. Weiterhin bestätigt das LANUV zwei Wolfsnachweise im Umfeld des Truppenübungsplatzes Senne: Am 26.09.2018 wurden in Schloß Holte-Stukenbrock zwei Schafe verletzt und am 27.09.2018 wurde ein Schaf in Bad Lippspringe tot aufgefunden. Genetische Untersuchungen von Speichelproben zeigen, dass in beiden Fällen ein Wolf den Schaden verursacht hatte. Die Individualisierung ist beim Senckenberg Institut noch in Bearbeitung.

Die betroffenen Schafhalter wurden über die aktuellen Ergebnisse informiert. Sie können über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums eine Entschädigung für die gerissenen Tiere sowie angefallene Tierarztkosten erhalten. Die aktuelle „Förderrichtlinie Wolf“ ist Teil des nordrhein-westfälischen Wolfmanagements und sieht Entschädigungsleistungen für gerissene Nutztiere vor, sofern ein Wolfsnachweis erfolgt ist. Die Halter von Schafe, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck können Förderanträge zum Herdenschutz über die Förderrichtlinien Wolf des Umweltministeriums stellen. Weitergehende Informationen sind im Wolfsportal des LANUV zu finden.



Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung.

zurück zum Nachrichten-Überblick
Benutzer:

Passwort:

registrieren | Hilfe

Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


...mehr lesen