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Regelungen zur Dürrbeihilfe 2018
2018-11-09 11:14:51
Auf den Internetseiten der Landwirtschaftskammer NRW sind die Antragsunterlagen zur Dürrebeihilfe 2018 veröffentlicht.

Im Merkblatt heißt es:

Welche Schäden sind beihilfefähig?
Das Land Nordrhein-Westfalen gewährt nach Maßgabe des o.g. Runderlasses Zuwendungen für den finanziellen Teilausgleich von dürrebedingten Ertragsausfällen an landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen oder von dürrebedingten Futterzukäufen in der Viehhaltung und deren Transportkosten, die unmittelbar durch das Dürreereignis im Jahr 2018 verursacht wurden.

Wie und in welcher Höhe erfolgt der Schadensausgleich?
Maximal werden bis zu 50 Prozent des (Netto-) Gesamtschadens als Zuwendung gewährt. Beträge unter 2.500 € werden nicht ausbezahlt (Bagatellgrenze). Der Zuwendungshöchstbetrag beträgt maximal 500.000 € je antragstellendem Unternehmen.

Die gewährte Zuwendung darf nicht zu einer Überkompensation des Gesamtschadens führen. Bei
der Berechnung des zuwendungsfähigen Gesamtschadens sind daher folgende Beträge anzurechnen:

- Hilfen Dritter (z.B. in Form von Spenden),
- aufgrund des Dürreereignisses nicht entstandene Kosten (z.B. Lohnkosten Ernte),
- Zuwendungen von anderen Stellen zur Entschädigung von Naturkatastrophen,
- zinsverbilligte Darlehen durch die Landwirtschaftliche Rentenbank (eingeräumter Subventionswert).
Der teilweise Schadensausgleich für dürrebedingte Futterzukäufe und deren Transportkosten in der Viehhaltung, kann nur gewährt werden, soweit diese nicht bereits bei der Berechnung der Einkommensminderung je Kultur geltend gemacht wurden. Für jede Kulturart kann entweder der Schadensausgleich für die Einkommensminderung oder der Schadensausgleich für die dürrebedingten Futterzukäufe erfolgen. Eine Beantragung von beiden Förderungen für eine Kulturart hat eine Doppelförderung zur Folge, welche nicht zulässig ist.

Die Unterlagen dazu finden Sie hier.


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Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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