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Pressemitteilung des Schafzuchtverbandes zum Thema Wolf 13.12.2018
2018-12-20 10:57:08
Am 13.12.2018 hat die Vorsitzende des Schafzuchtverbandes eine erneute Pressemitteilung herausgegeben. In dieser heißt es:

Nach dem ersten Übergriff auf eine top geschützte Herde (stark bestromte E- Netze, Flatterband, zwei erwachsene Herdenschutzhunde) in Hünxe von Samstag auf Sonntag hat es heute Nacht eine zweite Attacke auf dieselbe Herde gegeben.
Sieben tote und mindestens 38 verletzte Schafe. Die Hunde haben auch diesmal Schlimmeres verhindert, waren aber nicht imstande, den Angreifer komplett fernzuhalten. Dieser Wolf überwindet höchstmöglichen Schutz.
Auch wenn es der erste offizielle niedergelassene Wolf in NRW ist, kann dieses Verhalten nicht weiter hingenommen werden. Welche Option haben Schafhalter, ihre Tiere gegen einen solchen Wolf zu schützen, der maximal mögliche Maßnahmen nicht akzeptiert?
Keine Hinhaltetaktik mehr - alle gemeinschaftlichen Bestrebungen zum Schutz der Herden wie dem der Wölfe werden ad absurdum geführt, wenn jetzt nicht endlich angemessen gehandelt wird. Dieser Wolf darf nicht weiter marodieren.


Die Pressemitteilung finden Sie hier.

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Aktuelles:

Neues Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Fotonachweise und genetische Spuren an gerissenen Nutz- und Wildtieren legen nahe, dass ein Wolf im Oberbergischen Land zwischen der Bundesautobahn A3 im Westen, der Bundesautobahn A4 im Norden und der Landesgrenze nach Rheinland-Pfalz im Südosten ortstreu geworden ist. Derselbe Wolf wurde auch im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz nachgewiesen. Vor diesem Hintergrund wird das Umweltministerium noch in dieser Woche erstmals ein “Wolfsverdachtsgebiet“ für die Region “Oberbergisches Land" ausweisen.


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