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Junger Wolf aus Sachsen-Anhalt im Kreis Minden-Lübbecke nachgewiesen
2020-01-14 16:07:08
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Minden-Lübbecke. Die genetischen Untersuchungen von Speichelproben zeigen, dass ein Wolf am 13. November 2019 in der Gemeinde Porta Westfalica ein Schaf getötet hatte. Der Tierhalter wurde über das Ergebnis informiert. In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde.

Das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen hat jetzt mitgeteilt, dass es sich um einen männlichen Jungwolf mit der Kennung GW1187m gehandelt hat, der im Dezember 2018 im Gebiet seines Herkunftsrudels in der Stresower Heide in Sachsen-Anhalt nachgewiesen wurde. Hier lebt ein Wolfspaar, das erstmals im Jahr 2017 Junge aufgezogen hatte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde GW1187m im Jahr 2018 geboren und ist aktuell als Jährling einzustufen. Der Vater von GW1187m hat die Kennung GW204m und stammt aus dem benachbarten Rudel Altengrabow im Grenzgebiet von Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Er ist ein älterer Bruder des Wolfsrüden GW679m, der am 02. April 2017 in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) bei einem Verkehrsunfall getötet wurde.

Einldung Infoveranstaltung Herdenschutz im Wolfsverdachtsgebiet

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Junger Wolf aus Sachsen-Anhalt im Kreis Minden-Lübbecke nachgewiesen
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Minden-Lübbecke. Die genetischen Untersuchungen von Speichelproben zeigen, dass ein Wolf am 13. November 2019 in der Gemeinde Porta Westfalica ein Schaf getötet hatte. Der Tierhalter wurde über das Ergebnis informiert. In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde.

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