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Vermeidung der Schlachtung tragender Schafe

Der Bundesrat hat im Jahr 2017 ein Verbot der Schlachung hochträchtiger Tiere beschlossen. Damit ist es jetzt verboten, Säugetiere im letzten Drittel der Trächtigkeit zu schlachten. Davon ausgenommen sind Schafe und Ziegen. Dies ist ein großer verbandspolitischer Erfolg, der wesentlich darauf zurückzuführen ist, dass im Vorfeld des zu erwartenden Gesetzes eine bundesweite Erklärung verschiedener Organisationen zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer verabschiedet worden ist. Die Vorsitzende des Schafzuchtverbandes NRW Ortrun Humpert hat diese Erklärung als Vertreterin der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände mit unterzeichnet.

Bundesweite Erklärung zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer

Der Erfolg, das Verbot für Schafe verhindert zu haben, sollte jetzt aber auch für jeden Schafhalter Verpflichtung sein, alles zu tun, um die Schlachtung tragender Schafe zu vermeiden. Um den Schafhaltern dabei zu helfen, wurde ein Leitfaden erstellt, der hier als Flyer heruntergeladen werden kann.

Leitfaden zur Vermeidung der Schlachtung tragender kleiner Wiederkäuer

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Aktuelles:

Bundesweiter Workshop 2019 - Quo vadis Deutsches Lammfleisch?
Die Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch (WDL), getragen von den gewerblichen Lammfleischvermarktern und der VDL mit seinen Mitgliedsverbänden lädt Sie, Ihre Mitglieder und alle Interessierten ganz herzlich zu o.g. Veranstaltung am 20. Mai und 21. Mai 2019 in Triesdorf/Bayern ein.

Unter dem Titel des Workshops „Quo vadis Deutsches Lammfleisch? - Zukunftsfähige Vermarktungsstrategien“ werden an beiden Tagen der deutsche Lammfleischmarkt, dessen Herausforderungen aus verschiedenen Perspektiven und Lösungsansätze im Mittelpunkt stehen. Dabei wird auch über den Tellerrand hinaus in andere EU-Mitgliedsländer geschaut.


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