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Ultraschallmessung bei Zuchtlämmern zur Qualitätssicherung

Lammfleisch wird in vielen Restaurants als besondere Delikatesse angeboten. Um den Köchen auch in Zukunft ein besonders hochwertiges Fleisch anbieten zu können, sind die Züchter ständig bemüht, die Qualität der Lämmer zu erhalten und fortzuentwickeln. Der Feinschmecker wünscht sich ein fettarmes, schmackhaftes Fleisch, der Koch möchte zusätzlich, dass er große Fleischstücke verarbeiten kann. Dem lebenden Tier sieht man diese Eigenschaften nicht ohne weiteres an, zumal die Wolle gerade beim Schaf die Bewertung nach dem äußeren Anschein erschwert. Geschlachtet kann man beim Tier zwar sehen, ob es verfettet und wie die Ausprägung der Muskulatur (das Fleisch) ist, aber dann ist es natürlich zu spät, um bei diesem Tier noch die Entscheidung treffen zu können, als Vater oder Mutter der nächsten Generation ausgewählt zu werden. Unsere Züchter bedienen sich daher moderner Technik, um in das lebende Tier "hineinsehen zu können".

Mittels Ultraschalltechnik wird im Lendenbereich ein Ultraschallbild erzeugt, auf dem man den Durchmesser des Rückenmuskels und die Höhe der Fettauflage messen kann. Diese Werte werden mit Hilfe statistischer Verfahren noch auf ein männliches Lamm mit einem Körpergewicht von 42 kg standardisiert und dann dem Züchter zur Verfügung gestellt. Er bekommt so in diesen Merkmalen eine Rangfolge seiner Lämmer, die bei der Entscheidung helfen soll, welche Lämmer er in Zukunft als Ergänzung seines Zuchttierbestandes auswählen soll und welche Lämmer den Weg zum Schlachthof gehen müssen.
 

Ultraschallmessung am Lamm

 

 

 

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Junger Wolf aus Sachsen-Anhalt im Kreis Minden-Lübbecke nachgewiesen
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) bestätigt einen Wolfsnachweis im Kreis Minden-Lübbecke. Die genetischen Untersuchungen von Speichelproben zeigen, dass ein Wolf am 13. November 2019 in der Gemeinde Porta Westfalica ein Schaf getötet hatte. Der Tierhalter wurde über das Ergebnis informiert. In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde.

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